Kolposkopiesprechstunde

Kolposkopie

Abklärung auffälliger Zellbefunde

Ein auffälliger Zellabstrich (PAP-Test) oder ein positiver HPV-Befund kann zunächst verunsichern – ist aber in den meisten Fällen kein Grund zur Sorge. Die Kolposkopie hilft uns, solche Befunde genauer einzuordnen und gemeinsam mit Ihnen das weitere Vorgehen zu planen.

Was ist eine Kolposkopie?

Die Kolposkopie ist eine Untersuchung des Muttermundes und der Scheide mit einem speziellen Mikroskop, dem Kolposkop. Dieses vergrößert die Gewebeoberfläche bis zu 40-fach, sodass wir Veränderungen erkennen können, die mit bloßem Auge nicht sichtbar wären. Durch das Auftragen spezieller Lösungen (Essigsäure und Jod) lassen sich auffällige Areale noch deutlicher abgrenzen.

Wann wird eine Kolposkopie durchgeführt?

Die häufigsten Gründe für eine Kolposkopie sind ein auffälliger PAP-Abstrich, ein positiver HPV-Hochrisiko-Test, unklare Blutungen oder sichtbare Veränderungen am Muttermund. Häufig werden Sie von Ihrem behandelnden Frauenarzt zu uns überwiesen, um den Befund weiter abzuklären.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Kolposkopie dauert in der Regel etwa 10 bis 15 Minuten und ist vergleichbar mit einer normalen gynäkologischen Untersuchung. Sie ist schmerzfrei. Falls nötig, können wir während der Untersuchung eine kleine Gewebeprobe (Biopsie) entnehmen, um die Zellveränderungen genauer beurteilen zu können. Der Befund wird anschließend ausführlich mit Ihnen besprochen.

In unserer Praxis arbeiten wir mit einem modernen Videokolposkop, das eine hochauflösende Darstellung und Dokumentation ermöglicht. So können wir Ihnen Ihre Befunde direkt am Bildschirm zeigen und erklären.

Was sollten Sie mitbringen?

Bitte bringen Sie Ihren Überweisungsschein, Ihre Versichertenkarte sowie eventuelle Vorbefunde (letzter Abstrich, HPV-Befund) mit. Ausführliche Informationen finden Sie auch in unseren häufigen Fragen.

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